Von Bergen zur Insel Pulitz

Wer möchte das nicht gern mal? Die Insel Pulitz besuchen. Das geht natürlich und zwar nicht nur mit dem Auto. Warum nicht auch mal zu Fuss? Pulitz kann man vom 16 Juli bis zum 14 Januar besuchen. Also genug Zeit für eine Wanderung. 

Das dachte ich mir zumindest. Also ging es in Bergen los. Bei der Rodelbahn um genau zu sein. Wenn man bei ihr angelangt dann gibt es dort auch ein, zwei Tennisplätze. Diese sind direkt neben der Rettungswache der Feuerwehr. 

Bei den Tennisplätzen führt ein Weg aus Platten an der Rodelbahn vorbei. Nach wenigen Schritten hat man sie im Rücken und läuft durch eine Senke. Dort geht es auf einem Sandweg weiter. Diesem immer folgen auch wenn er nach dem Regen mehr einer Modderpiste gleicht, als einem Weg. Diese Strecke führt an einem Haus vorbei, welches ich meine ist leicht zu sehen. Denn es gibt dort nur eins und bei diesem Haus gibt es auch zwei schwarze Pferde. 

Daran gehen wir vorbei, immer weiter auf dem Sandweg. Zu unserer Rechten erstreckt sich zu dem Zeitpunkt ein großer Steilhang, bewachsen mit Bäumen. Nach ein paar Metern vom Haus entfernt, erstreckt sich weites Land. Mit sehr oft günstigen Blicken bis nach Lietzow. Das Schloss zeichnet sich besonders bei strahlend blauen Himmel gut ab.

Weiter geht es in Richtung Buschvitz. Den Weg den wir gehen führt uns geradewegs darauf zu. Sie werden merken das es eine Gabelung etwas später gibt, aber wir laufen einfach weiter auf unserem Pfad. Denn in der Ferne zeichnet sich Buschvitz ab. Buschvitz liegt direkt am Kleinen Jasmunder Bodden und bietet somit einen traumhaften Anblick. 

Ankommen tut man in Buschvitz in der Rugardstrasse. Von dort aus muss man am Strassenrand weiter gehen und das nach links. Es gibt dort nämlich keine Radwege! 

Aber es fahren da nicht so viele Autos wie andern Orts. Ich habe bei der ganzen Wanderung nur drei gesehn, also noch annehmbar. Schöner wäre natürlich ein ordentlicher Radweg. 

Nun gut, die Strasse führt uns dann nach Stedar, unserem nächsten Ziel. Stedar ist ein sehr friedlicher und kleiner Ort. Nur eine Strasse die man benutzen darf, führt durch den Ort. Verlaufen ist also völlig ausgeschlossen.

Hinter Stedar beginnt dann der letzte Teil der Wanderung. Wieder geht es geradeaus weiter. Sand, Steine und Gras begleiten uns nun unter unseren Füssen. Zur Linken sieht man Wasser, dieses ist noch ein Teil vom Kleinen Jasmunder Bodden. Zur Rechten sieht man das Wasser erst später. Ein paar Meter hinter Stedar gibt es eine überdachte Sitzgelegenheit, für eine kleine oder auch große Pause. 

Wenn es dann weitergehen kann, trifft man auf eine eingezäunte Fläche, diese ist als Parkplatz gedacht. Daran gehen wir natürlich vorbei, unser Weg führt uns an einer Streuobstwiese vorbei. Von dieser darf allerdings nichts gepflückt werden. Und dann kommt auch schon Pulitz, bzw die Absperrung. Neben eben dieser gibt es ein Schild mit dem Hinweis wann man die Insel betreten darf. Daran sollte man sich auch strickt halten. Bei der Absperrung kommt man ohne Probleme vorbei. Wenn man diese hinter sich gelassen hat, kann die Besichtigung von Pulitz beginnen.

Länge der Strecke: 6-7 km
Sitzgelegenheiten: ausreichend
Sehenswert:

- Blick nach Lietzow und auf den Kleinen Jasmunder Bodden

- Die Insel Pulitz

- Buschvitz und Stedar

Streckenverhältnisse:

- Sand

-Asphalt (sehr gute Qualität)

-Plattenweg

 

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Kommentare: 1
  • #1

    ReBell (Mittwoch, 04 Dezember 2013 16:12)

    Super Webseite, viel Infos und wunderschöne Bilder.
    Viele Grüße von den Silberseen bei Karnickelhausen!
    Oder auf: karnickelhausen.de
    Facebook.Silberseen Karnickelhausen