Von Neu Reddevitz nach Lancken-Granitz

Von Neu Reddevitz nach Lancken-Granitz ist es ein kleiner Spaziergang, der allerdings wunderschön ist.

Der Start für diese kleine Wanderung ist der Strand von Neu Reddevitz. Von dort geht man die einzige Strasse durch den Ort gerade aus. Hier herrscht noch das Prinzip Reetdach, zwar nicht bei allen Häusern, aber doch noch großteils. Was perfekt mit der Umgebung harmoniert. Nun am Ende dieser Strasse gehen wir nach links, rechts geht es zu einer Bushaltestelle, wo einmal am Tag ein Bus nach Seedorf fährt. Immer um 7:00 Uhr.

Nun haben wir also die einzige Strasse unter den Füssen die von und nach Neu Reddevitz führt. Hier ist allerdings auch Vorsicht geboten, durch die Autos die dort natürlich auch fahren. Nun geht es stetig leicht Bergauf, mit einer sehr geringen Steigung. Kurz vor einem Waldstück auf dem höchsten Punkt, gibt es etwas versteckt eine überdachte Bank auf der rechten Seite unseres Weges. Für das kleine Päuschen zwischen durch. 

Von dort geht es dann wie gewohnt auf dem Weg weiter, durch den Wald hindurch. Und hier gebe ich mal einen kleinen Tipp, den man auch schon mal übersehen kann. Kurz bevor man aus dem Wald wieder hinaus kommt, gibt es auf der linken Seite einen Waldpfad, wenn man diesen lang geht, hat man einen herrlichen Blick aufs Wasser. Man kann von dort bis nach Groß Stresow und die Insel Vilm schauen. 

Nun geht es zurück auf unseren Hauptweg und zurück zu unserem Ziel: Lancken-Granitz.

Den nächsten Ort den wir erreichen ist Gobbin. Dort gibt es ein sogenanntes Vogelhaus und der Name ist dort auch sehr passend, da es dort eine Menge Schwalben gibt. Es ist aber nicht ein Vogelhaus in dem Sinne, das es nur für Vögel ist, es ist ein normales Gebäude mit der Möglichkeit eine Ferienwohnung zu mieten. Für den ruhigen Urlaub abseits des Trubels. 

An diesem Haus geht es vorbei, weiter der Strasse folgend. Zu unserer Linken kommt ein paar Meter weiter noch ein Gebäude was zu Gobbin gehört. Das ist das Gutshaus von Gobbin, das Vogelhaus gehörte einst dazu. 

Daran geht es nun auch vorbei zum nächsten kleinen Ort. Dieser hat wie ich finde mit den seltsamsten Namen auf ganz Rügen. Er heißt Dummertevitz. 

Dummertevitz ist wie Gobbin eher klein und bescheiden und doch sehr ruhig gelegen. Es dauert nicht sehr lange bis man auch diese Ortschaft durch quert hat und sich nun wieder auf einen kleinen Anstieg bereit machen muss. Hinter Dummertevitz kommt ein neuer kleiner Hügel, wenn man diesen erklommen hat und sich noch einmal umdreht, hat man einen tollen Blick auf Gobbin und Dummertevitz. Und man sieht auch auf das dahinter gelegene Mönchgut. 

Dann geht es auch schon weiter die Strasse entlang hin zum Fünffingerweg. Dort angelangt führen die Wege nach Groß Stresow, Seedorf, Lancken Granitz und der vierte im Bunde führt zur Hauptstrasse. Der fünfte liegt ja nun hinter uns und wir machen uns auf den Weg nach Lancken-Granitz in dem wir gerade aus weiter gehen. 

Für Kultur- und Geschichtsinteressierte, gibt es noch einen Tipp. Auf dem Weg nach Lancken-Granitz liegt zur Linken ein Großsteingräberfeld. Ein Schild markiert den Weg den man dazu nehmen muss. 

Die letzten Meter die wir noch vor uns haben, vergehen wie im Flug. Ehe man sich versieht ist man auch schon in Lancken-Granitz angekommen.

Länge der Strecke: 5-6 km
Sitzgelegenheiten: ausreichend
Sehenswert:

- Neu Reddevitz

- Strand und Fischerboote von Neu Reddevitz

- Ausblick vom Wald bei Neu Reddevitz

-Großsteingräber bei Lancken-Granitz

- Kirche von Lancken-Granitz

Streckenverhältnisse:

- Asphalt (gute und mäßige Qualität)

- Kopfsteinpflaster

 

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