Von Altenkirchen nach Kap Arkona

Wandern soll ja Spaß machen, also ging es dieses mal nach Kap Arkona. Los ging es beim Ortsausgang von Altenkirchen in Richtung Putgarten. Dort befindet sich zur Rechten ein Radweg. Dieser führt nach Reidervitz und dort ging es dann auch hin. In diesem Jahr war dort zu beiden Seiten eine herrliche Rapsblüte. Wenn man nach ein paar Metern und einer scheinbar endlosen geraden Linie Reidervitz erreicht, geht man einfach daran vorbei. Das eigentliche Ziel ist ja immerhin Kap Arkona. Wenn dann das Ende des Radweges erreicht ist, sieht man ein Feriencamp. Dort geht es dann links. 

Nun ist der Weg sehr einfach, da er immer am Wasser entlang führt. Eine der schönsten Strecken die ich bisher gegangen bin. Als nächstes kommt Nobbin. Es wird auf diesem Weg auch immer mal wieder Aussichtspunkte geben, wo man aber vorsichtig sein muss, da es eine Steilküste ist auf der, der Wanderweg liegt. 

In Nobbin angekommen oder eigentlich eher beim Großsteingrab von Nobbin, kann man eine wohlverdiente Pause machen und den Blick schweifen lassen.

Von dort geht es dann den Weg einfach weiter gerade aus nach Goor. Eine kleine Ansammlung sehr schöner Häuser mit Blick aufs Meer. Daran geht man vorbei und kommt zu einer Gabelung. Mein Weg war nach wie vor der Rechte, weiter am Wasser entlang. Und die nächste Etappe konnte man schon von weitem sehen. Das Fischerdorf Vitt. Immer ein Besuch wert.

Nach einer kleinen bescheidenen Besichtigung dieses toll gelegenen Ortes, ging es weiter. In der Nähe vom Hafen von Vitt gibt es eine Treppe, an dieser kommt man vorbei wenn man zur Kapelle von Vitt hoch will. Sie liegt zur Rechten und führt nach ein paar Stufen auf einen Sandweg. Diesem Sandweg folgt man nun und kommt wieder zu einer Aussichtsplattform. Dort steht ein großer Holzvogel (siehe Foto) und Bänke. Der Blick wandert dort unwillkürlich zum Kap Arkona und dessen Peilturm. Den man dann schon sieht.

Der Weg geht dann noch ein wenig weiter durch einen mit Bäumen bewachsenen Tunnel, gerade in der warmen Jahreszeit eine Erholung, da er sehr viel Schatten bietet. Nach gefühlten 20 Minuten erreicht man dann eine Treppe die sehr steil nach unten zum Strand führt. Ich persönlich habe sie gemieden da sie wirklich sehr steil ist. Daher führt mich mein Weg daran vorbei und weiter in Richtung Peilturm und dem Kap Arkona. Es gibt davor noch eine Aussichtsplattform, mit Blick zurück nach Vitt. Aber dann nach wenigen weiteren Minuten kommt man in Kap Arkona an. 

Länge der Strecke: 7-8 km
 Sitzgelegenheiten:  ausreichend
Sehenswert:

- Altenkirchen und dessen Kirche

- Kilometer langer Blick auf die Tromper Wiek

- Großsteingrab Nobbin

- Goor

- Fischerdorf Vitt

- Kap Arkona und dessen Leuchttürme

Streckenverhältnisse:

- Plattenweg

- Sandweg


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