Bergen auf Rügen

Bergen auf Rügen ist die Kreishauptstadt von Rügen und hat eine geschätzte Bevölkerungsdichte von 273 pro km². Sie ist wohl mit die älteste Stadt der Insel. Ihre Geschichte geht zurück bis ins Jahr 1168 und vielleicht sogar darüber hinaus. Das damalige Datum datiert das nach dem Fall der Jaromasburg, 1168 in Bergen auf Rügen die Marienkirche als Palastkirche für den Fürsten Jaromas der Erste, erbaut wurde. Diese Kirche ging später an einen Zisterzienser Orden über und daran angeschlossen befand sich ihr Kloster. Das noch heute existiert.

Bis ins 15. Jahrhundert hinein blieb Bergen unter der Führung des Klosters, bis ein Brand 1445 fast den gesamten Ort vernichtete. Auch Teile des Klosters und der Kirche wurden zerstört.

1628 war noch ein tragisches Jahr für den Ort Bergen und seine Einwohner, durch Pest und Krieg schrumpfte die Einwohnerzahl auf 400. In den darauf folgenden Jahren taten weitere Brände ihr übriges. Bei einem solchen Brand 1726 wurde auch das Ratsarchiv zerstört.

Aufschwung gewann Bergen erst als die ersten Handwerksunternehmen 1823 und 1853 entstanden und die Lederfabriken ihre Arbeit aufnahmen. Weitere nennenswerte Details wären auch das der Ernst-Moritz-Arndt-Turm 1877 auf dem Rugard fertig gestellt wurde. Heute ist er bei vielen unter dem Namen "Rugardturm" bekannt. Keine 10 m neben dem Turm gibt es heute ein Hotel in dem man, wenn man es möchte übernachten kann.

Desweiteren kam es im Wachstum von Bergen dazu das der erste Zug 1883 von Altefähr kommend, Bergen erreichte. Diesem Aufschwung folgten viele weitere und machten nach und nach Bergen heute zu dem was es ist. Bei einem kleinen Rundgang vom Bahnhof aus, kann man zur linken über eine Brücke gehen die direkt über die Schienen führt. Wenn man den Weg folgt, bis zum Ende der ungefähr 3 km beträgt, erreicht man eine Ampel. Von diesem Punkt aus kann man schon einen See erkennen. Den Nonnensee.

Der Nonnensee hat eine bewegte Geschichte wie wohl Bergen selbst. Es wurde des öfteren versucht ihn trocken zu legen, doch da es nie ganz gelungen ist. Hat man beschlossen ihn unter Naturschutz zu setzen. Heute Brüten dort Kormorane, Schwäne, Enten und unzählige andere Wasser- und Zugvögel. Doch das wohl interessanteste an diesem See ist der Seeadler. Diesen kann man von einem der zwei Aussichtstürme beobachten. Aber man möge doch bitte auf die Schilder acht geben, diese geben Tipps zum richtigen Verhalten und auch Informationen zu den dort lebenden Tieren. Eine Umrundung des Sees dauert ungefähr 1 - maximal 2 Stunden. Je nach dem wie viel Zeit man sich lässt.

Eine Tour durch Bergen empfiehlt sich. Auf dem Marktplatz gibt es z.B. einen Brunnen an dem man sitzen kann und sich die umliegenden Häuser ansehen. Dabei wird man auch das älteste Fachwerkhaus von Bergen sehn. Es stammt aus der Zeit von 1538. Es liegt direkt neben der Post und kann somit nicht verfehlt werden. 

Wer aber lieber ein wenig mehr Action möchte, der kann sich im Kletterwald austoben, der direkt neben dem Rugardturm ist. Ein Parkour aus verschiedenen Stationen, ermöglicht es an seine Grenzen zu stoßen oder darüber hinaus. Desweiteren gibt es noch eine Motor-Crossbahn und eine Rodelbahn, besser bekannt auch als "Inselrodelbahn". Mit ihr kann man sein Gespür für Geschwindigkeiten testen.

Und wer lieber Musik mag der kann des öfteren Konzerte besuchen auf der Freilichtbühne am Rugard. Man muss einfach nur ein Stück an dem Kletterwald vorbei laufen und schon ist man da und erlebt vielleicht einen unvergesslichen Abend.