Lancken-Granitz

Lancken-Granitz ist ein kleiner beschaulicher Ort zwischen Bergen und Sellin. Dieser Ort trägt auch seinen Teil zur Geschichte von Rügen bei. Einen kleinen zwar, aber immerhin noch erwähnenswert.

Urkundlich genannt wurde Lancken-Granitz erstmals 1250.

Seit dieser Zeit hat sich der Ort langsam aber stetig entwickelt. Im 15 Jahrhundert wurde dann die Kirche erbaut. Sie ist auch bekannt unter den Namen St. Andreas Kirche. Und hat in ihrem Inneren einen großen Engel an der Decke. Es ist ein Taufengel der aus dem  18 Jahrhundert stammte und 2001-2002 restauriert wurde. Eine Seltenheit ist auch die Malerei an dem Geländer der Orgelerhebung. Es scheint fast so als ob man echte Holzarbeit an ihr sehen würde, doch dann beim näheren betrachten, merkt man das es nur gut gemachte Bildnisse sind. Diese Kirche versprüht einen Charme den man unbedingt auf seiner Rügen-Tour mitnehmen sollte. Da sie sehr ländlich gelegen ist, ist sie auch nicht so überfüllt und man kann ganz in Ruhe in ihr verweilen. 

Zu erwähnen wäre an dieser Stelle noch das es südwestlich von Lancken-Granitz Großsteingräber gibt. Sie sind die größten und best erhaltensten Gräber von Rügen.

Sie stammen noch aus der Jungsteinzeit und wurde wie Funde belegen seit je her immer wieder aufs neue genutzt. So fand man z.B. Bernsteinperlen, Werkzeuge aus Stein und Gefäße.

Von den ursprünglich 19 bekannten Gräber gibt es heute allerdings nur noch 7. Aber auch diese sind ein Besuch wert.