Ostseebad Baabe

Baabe liegt zwischen Göhren und Sellin und wie diese Orte auch an der Ostsee. Wenn man in den Ort hinein kommt fährt man dort durch das sogenannte Mönchgut-Tor. Ein Tor das sich über die B 196 erstreckt und die natürliche Grenze des Mönchsgraben (einer Linie die Mönchgut vom rest der Insel trennt) anzeigt. Baabe selbst gilt als Kurort und ist bekannt für seine alten Fischerboote. Diese liegen an dem wunderschönen, fast weißen Strand. An dem jeden Sommer unzählige Badegäste ihre Ferien geniessen. Noch vor dem eigentlichen Strand gibt es die Strandstrasse, eine Strasse die mit Kneipen und Café´s gesäumt ist. Sie erstreckt sich bis hin zu einer Grünfläche auf denen Blumen arrangiert wurden. Auf der Promenade selbst die in der Strandstrasse ist, befindet sich auch eine künstlich angelegte Allee, durch die man laufen kann. Vereinzelt stehen Bänke für eine kleine Pause bereit.

Sehenswert ist auch die Dorfkirche die 1929 errichtet wurde. Als die Nationalsozialisten zur Machtergreifung kamen wurden vor ihr zwei Eichen gepflanzt. Eine Hindenburg- und eine Hitler-Eiche. Beide stehen dort allerdings Namenlos. Die Kirche selbst hat drei Glocken bekommen auf denen steht: "O Land, Land, höre des Herren Wort!", "Lasset euch versöhnen mit Gott!" und "Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!". Eine Orgel wurde allerdings erst 1968 angeschafft.

Bevor Baabe aber zu einem Kurort werden konnte, bedurfte es einige Zeit. Namentlich erwähnt wurde der Ort erst 1252 und war damals unter dem Besitz des Zisterzienserklosters Eldena bei Greifswald. Er bestand aus nichts weiter als einem Bauernhof, Büdner- und Häuslerstellen. Fischerei und Landwirtschaft waren lange die Haupterwerbszweige des Ortes, auch als schon die ersten Badegäste ihn besuchten. Eine Seebrücke gab es zum damaligen Zeitpunkt auch, diese wurde allerdings 1942 durch Eis zerstört und nie wieder aufgebaut.

Ein wenig vermisst man sie dort schon, aber zum Ausgleich hat man die Kleinbahn und den Rasenden Roland. Die einen auch ohne Seebrücke den Tag versüßen können.