Ostseebad Sellin

Das Ostseebad Sellin liegt wie Baabe und Binz an der Ostsee und hat gleichzeitig auch noch den Selliner See an dem er grenzt. Der Ort ist bekannt für seine Seebrücke, aus aller Welt kommen sie dorthin um sie zu sehn. Sie ist 394 m lang und verfügt über ein Restaurant und einer Tauchgondel, in der man 4,5 m nach unten in die Ostsee tauchen kann. Die Fahrt hinunter dauert 30-40 min. Dort können einige Fische beobachten werden oder auch Quallen. Besonders für Kinder ist es sehr spannend.

Die Seebrücke liegt tiefer als der eigentliche Ort und kann mit der Treppe oder einem Fahrstuhl besucht werden. Und wenn man möchte gibt es die gelegenheit sich am Strand einen Strandkorb zu mieten, das bietet sich im Sommer besonders gut an. Wenn man oben am ende der Treppe angelangt ist, befindet man sich in der Wilhelmstrasse. Die einige der ältesten Bäderhäuser beinhaltet. Wie z.B. die Villa Vineta deren Erbauung bis ins Jahr 1902 zurück zu führen ist. 

Oder man unternimmt eine kleine Wanderung zur Gnadenkirche, sie befindet sich in der August-Bebel-Strasse. Umringt von Bäumen steht sie da in einem weiß, mit rotem Dach. Wer die wenigen Stufen bis zur ihr erklimmen möchte, der hat von dort oben einen herrlichen Blick auf Sellin.

Der Bau der Kirche dauerte ein Jahr und wurde am 8 Juli 1913 fertig gestellt. Damit sie erbaut werden konnte wurden Spenden gesammelt, die größte Einzelspende stammte allerdings von einer Witwe mit dem Namen Bachmann. Sie allein spendete 14.000 Mark.

Durch einige Brände musste sie immer wieder neu aufgebaut werden. Doch zur heutigen Zeit ist sie in einem mehr als überzeugenden Zustand.

Auch in Sellin findet man immer wieder alte Reetdachhäuser. Sie erinnern daran wie es früher war.

Genauso wie die Strecke des Rasenden Roland die auch durch Sellin führt, direkt am Selliner See vorbei. Neben den Schienen verläuft die Strasse und ein Radweg. Und mit etwas geduld sieht man ihn ja viellecht sogar. Neben dem See auf der anderen Strassenseite befindet sich ein kleiner Park mit einem schönen Pavillon und einer aus Holz gefertigten Brücke, die über einem künstlichen Bach führt. Daneben befindet sich eine Künstlerwerkstatt. Wo Holzskulpturen hergestellt werden, ein paar Exponate kann man draussen bestaunen. Mit etwas Glück läuft man an Ecken vorbei an denen schon zwei Besucher vor uns entlang geschlendert sind. Nämlich Albert Einstein im Sommer 1915 oder auch die Schweizer Malerin Sophie Taeuber-Arp im Jahr 1923.