Glowe

Glowe ist wie Sassnitz ein staatlich anerkannter Erholungsort und wurde von den Slawen erstmals 1314 als "Gluowa", was soviel heißt wie "Kopf", genannt. In Glowe war wie vieler Orts dieser Insel der Fischfang am wichtigsten. Man erkennt es auch noch ganz gut an den Reetbedeckten Dächern einiger Häuser in der Nähe von der Ostseeklinik "Königshorn". Einer Mutter und Kind Klinik in der sich Mütter mit ihren Kinder einmal von dem ganzen Stress des Alltages erholen können.

Glowe liegt 2-3 km von Polchow und Spycker entfernt und bietet einen weichen Sandstrand, mit unglaublich viel Platz. Hinter dem Strand erstreckt sich der Schaabewald. Dessen Vegetation eine reichhaltig Vielfalt an Moosen und Flechten beinhaltet. Dort stehen auch die recht typischen "Rügen-Kiefern". Recht typisch nur, weil hier auf der ganzen Insel leicht verkrümmte Bäume stehn, aber doch irgendwie dazu gehören. Wenn man einmal in Glowe ist sollte man sich den Leuchtturm im Wald ansehn. Er gehört zur Dünenresidenz Glowe. Daneben gibt es viele gut gepflegte Häuser aus denen man wählen kann welches am besten gefällt und welches man gerne kaufen würde. Nach Wunsch werden diese Häuser errichtet und fertig gestellt.

Auch die "Ostseeperle" sollte man sich einmal ansehn. Sie ist direkt am Strand und wurde von Ulrich Müther aus Spannbeton gebaut. Sie sollte die Form einer Muschel haben. Ulrich Müther selbst stammt aus Binz und ist auch dort gestorben. Er war auch verantwortlich für den Bau der Rettungsstation in Binz, die nun als Trauraum vom Standesamt genutzt wird.

Sehenswert ist auch die St.-Birgitta-Kirche, denn sie ist recht ungewöhnlich in ihrer Form. Sie besteht aus drei Teilen. Dem Glockenturm, dem Kirchensaal und dem Gemeinderaum. Alle drei Gebäude sind dreieckig geschnitten und ihre Dächer reichen beinahe bis zum Boden. Ihren Namen hat sie von Birgitta von Schweden. Eine Frau die sich für Jeden der Hilfe brauchte eingesetzt hat.

Glowe ist ein guter Halt zum verschnaufen wenn man gerade auf dem Weg nach Kap Arkona ist.