Putbus

Putbus war einzt der Heimatort von Wilhelm Malte zu Putbus, dieser ließ 1810 die Stadt so errichten das sie zum Schloß Putbus passte. Das heißt er ließ die Häuser weiß streichen, wodurch Putbus auch die "Weiße Stadt" genannt wurde. Sie trägt allerdings auch noch den Namen "Rosenstadt" wegen ihren vielen Rosenstöcken die es dort überall zu bestaunen gibt. Viele der dort stehenden Häuser stehen unter Denkmalschutz wie in etwa der August-Bebel-Straße. Dort findet man Häuser von Handwerkern und anderen Gewerben.

Putbus liegt nicht unweit von Bergen auf Rügen, nur rund 8 km entfernt und besteht aus den Ortsteilen Altkamp, Alt-Lanschvitz, Beuchow, Darsband, Dolgemost, Dumgenevitz, Freetz, Glowitz, Gremmin, Groß-Stresow, Güstelitz, Kasnevitz, Klein-Stresow, Ketelshagen, Kransevitz, Krakvitz, Krimvitz, Lauterbach, Lonvitz, Muglitz, Nadelitz, Neuendorf, Neukamp, Neu-Lanschvitz, Pastitz, Posewald, Strachtitz, Vilmnitz, Wobbanz, Wreechen und Insel Vilm.

Die Hauptziele die Jeder schon von Fotos her kennen mag sind wohl das Residenztheater das 1819-1821 erbaut und im Jahre 1826 nochmals umgebaut wurde. Es befindet sich am Markt, der ein schönes Flair hat. Von dort gehen soviele Wege das man sich kaum entscheiden kann welchen man zuerst nimmt. Da wäre der Weg zum Schloßpark und zum Circus. Vielleicht empfiehlt es sich zuerst zum Circus zu gehen um noch ein wenig die Vorfreude auf den Schloßpark und den Marstall zu lassen.

Der Circus wurde, wie viele Gebäude und Anlagen vom Fürsten zu Putbus in Auftrag gegeben. Er entstand 1828 und wurde bis 1845 mit Gebäuden umsäumt. Es ist ein Punkt an dem alle Strassen Putbus zusammen laufen und in dessen Mitte ein Obelisk steht. Mit Bäumen und Hecken sind die Wege gegliedert die zum Obelisken führen.

Auch der Marstall im Schloßpark war eine Idee vom Fürsten, diesen nutzte er für seine Pferde und Kutschen. Und diente gleichzeitig als Unterkunft für das Pferdepflegepersonal. Er ließ ihn allerdings, wie den bestehenden Gutshof abreissen und 1821-1824 neu aufbauen.

Das einzige noch heute bestehende Gebäude des Gutshofes ist das Backhaus, es befindet sich neben dem Marstall und dient heute als Wohnstätte. Es wurde 1817-1818 erbaut.

Zum Schloßpark gehört desweiteren der Schwanenteich und die Orangerie von Putbus. Die Orangerie besteht seit dem 18 Jhrt und diente als Überwinterungsort für Kübelpflanzen. Doch seit Mai 1996 hat es eine neue Bestimmung bekommen. Es wird seit dem für die Kunst genutzt.

Ein weiteres Prunkstück des Parkes ist wohl auch die Schloßkirche. Der ehemalige Kursalon wurde 1892 eingeweiht und mit drei Stahlglocken bestückt. In ihrem Inneren merkt man schnell das sie anders ist als die üblichen Kirchen. Und doch bietet ihre Lage an dem Wildgehege, eine Ruhe wie kaum eine andere. Ihre Bänke sind mit einem wundervollen Sternenmuster versehen und bei Sonnenschein werfen sie ihre Muster auf den steinigen Boden. Durch die hohen Fenster dringt sehr viel Licht rein und beleuchtet die dortige und schlichte Holzorgel mit einem natürlichen Licht, was nicht einmal eine der runden Kugellampen vermag.