Sassnitz

Sassnitz ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt ebenso wie der Nationalpark Jasmund auf der Halbinsel Jasmund. Im Nordosten der Insel. 1906 wurde das Bauern- und Fischerdorf Crampas mit Sassnitz zusammen geschlossen. Damals wie heute spielt der Fischfang in Sassnitz eine große Rolle. Direkt am Hafen befindet sich Rügenfisch, eine bekannte Fischverarbeitungsfirma. Jeden Morgen weht ein frischer Fischgeruch über den Hafen und macht lust auf ein schönes Fischbrötchen, die man direkt bei einem der zahlreichen Räucherfischboote kaufen kann. Für Jeden ist etwas dabei.

Am Hafen selbst gibt es noch den grün, weißen Leuchtturm der auf der längsten Aussenmole Europas steht, diese wurde von 1889-1912 erbaut. Sie hat eine Länge von 1450 m. Jeden Winter friert sie fast völlig ein. Durch Sturm und den hohen Wellen, kann man sogar sehen wie der Leuchtturm bis oben zu seinem eigentlichen Leuchtfeuer zufriert. Es ist schon ein halsbrecherisches Unterfangen wenn man bei purem Glatteis über die Mole geht.

Einige Restaurants an der Strandpromenade, bieten desweiteren eine kleine Stärkung nach der Hafentour.  

Dort kann man es sich auch wunderbar gemütlich machen und den Blick aufs Wasser geniessen. So wie es schon einige bekannte Besucher der Insel Rügen getan haben.

Darunter zu nennen wären Theodor Fontane, Johannes Brahms und Kaiser Wilhelm. Nicht zu vergessen den großartigen Künstler Caspar David Friedrich. Der eine Anzahl schöner Gemälde von der Insel hervorgebracht hat.

Was sehr verständlich ist, denn Sassnitz hat eine schöne, von waldumgebene Lage. Direkt an dem Ort selbst grenzt der Nationalpark. Aber dazu mehr unter "Nationalpark Jasmund". Der Stadtkern von Sassnitz wurde gründlich saniert und dessen Bäderarchitektur in zumeist reinem weiß gehalten. Durch die Rügen Galerie (einer Ansammlung kleiner Geschäfte, so wie einem Discounter), einige Meter entfernt von dem Bahnhof, kommt man ohne große umscheifungen zum Kurhotel Sassnitz. Einem sehr ästhetischen Gebäude, das durch seine helle Fassade und der großen Uhr kaum zu verfehlen ist. Von dort kann man auf einer, im Jahr 2007 gebauten Hängebrücke zum Hafen hinunter gehen. Diese Hängebrücke ist auch sehr gut geeignet für Rollstuhlfahrer, da sie glatt in einem Bogen nach unten führt.

Wenn man seine Hafentour erfolgreich beendet hat, kann mich sich auf dem Weg machen um die Kirche von Sassnitz zu besuchen. Erbaut wurde sie nach den Plänen von Adolf Gerstenberg. Einem Architekten aus Berlin. Datiert wurde ihre Einweihung auf das Jahr 1883 und hatte somit eine Bauzeit von nur drei Jahren. Sie hat einen Platz auf einer Anhöhe zwischen Sassnitz und Crampas.

In Sassnitz selbst gibt es viele kleine verschlungene Wege, vielleicht haben Sie ja Glück und entdecken einen davon.